27.10.07

Erfaßt

Falsch!Okay, die Fotofix-Fotos waren ziemlich scheiße, aber sie zeigten eindeutig mich, da gab es wohl nicht viel Spielraum. Und der Staat will es so. Weil der Staat aber bis Ende Oktober nicht auch noch Fingerabdrücke, Geruchsproben und einen Abstrich der Mundschleimhaut von mir will, wenn ich einen Reisepaß beantrage, ergab sich gestern ein aufschlußreiches Gespräch mit dem Beamten auf dem Bürgeramt, der verzweifelt einen Freiwilligen zum Test des Fingerabdruckscanners suchte, verzweifelt und natürlich aussichtslos, da diese Tage natürlich nur diejenigen einen Reisepaß beantragen, die auf erkennungsdienstliche Erfassung genausowenig Bock haben wie meine Wenigkeit, obwohl ja ausdrücklich versichert wird, daß die Abdrücke nur auf dem Paß gespeichert und im Meldeamt sofort wieder gelöscht werden. Mein Argument, bei den Mautdaten wurde genauso versichert, sie würden ausschließlich zur Mautberechnung verwendet und nicht für polizeiliche Zwecke, war offenbar so originell nicht: Vor fünf Minuten habe der letzte Kunde genau dasselbe gesagt, so der Beamte. Dabei könne man es dem Bürger nicht einmal übelnehmen, daß er dem Staat nicht mehr traut, denn: "Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht". Dem hatte ich wenig hinzuzufügen, außer dem bescheidenen Vorschlag, ob denn nicht er selbst das Gerät testen wolle. Wollte er nicht, sein Paß war noch gültig, an einen Nutzen der Biometrie für die Terrorbekämpfung glaubte er auch nicht, und überhaupt: "Nach da drüben, wo das alles herkommt, will ich sowieso nicht". Falls mich mal jemand nach einem neuen Innenminister fragt - ich hätte da einen Vorschlag.

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25.10.07

Support durch Formbriefe

Anfrage vom 09.09.2006 13:09

Guten Tag!
Wird das Anwählen eines Servers im Festnetz der Deutschen Telekom (z.B. Universitätsrechenzentrum) über Analog-Modem mit dem Call`n`Surf-Modell technisch möglich und von der Telefon-Flatrate gedeckt sein?
Besten Dank im voraus!

Von: info@t-com.net
Datum: 10 Sep 2006 08:47:57
An: fischer@uni-hd.de
Betreff: Re: Anfrage aus: T-Com, Festnetz, T-DSL - Zwischeninformation


Sehr geehrte Damen und Herren,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Bitte geben Sie uns etwas Zeit, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. Sie erhalten in Kürze eine Antwort.
Bei Rückfragen per E-Mail geben Sie bitte unser Zeichen: tco-******** mit an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre T-Com

Von: fischer@uni-hd.de
Datum: 17 Oct 2006 13:19:52
An: info@t-com.net
Betreff: Re: Anfrage aus: T-Com, Festnetz, T-DSL (tco-********)


Guten Tag!
Mittlerweile ist über ein Monat seit meiner Anfrage und Ihrer Zwischenauskunft vergangen; ich zweifle etwas daran, daß ich "in Kürze eine Antwort" erhalte. Oder habe ich da etwas übersehen?
Mit besten Grüßen
David Fischer-Kerli

Von: info@t-com.net
Datum: 18 Oct 2006 08:06:12
An: fischer@uni-hd.de
Betreff: Re: Re: Anfrage aus: T-Com, Festnetz, T-DSL (tco-********) - Zwischeninformation


Sehr geehrter Herr Fischer-Kerli,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Bitte entschuldigen Sie, dass Sie zu Ihrer T-DSL Anschluss Tarif Anfrage noch keine Antwort erhalten haben.
Wir benötigen noch etwas Zeit.
Bei Rückfragen per E-Mail geben Sie bitte unser Zeichen: tco-******** mit an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre T-Com

Von: fischer@uni-hd.de
Datum: 24 Oct 2007 14:32:24
An: info@t-com.net
Betreff: Re: Re: Anfrage aus: T-Com, Festnetz, T-DSL (tco-********) - Zwischeninformation


Guten Tag nochmal!
Ich dachte, ich frage so einmal jährlich nach, wieviel Zeit Sie für meine Anfrage vom 09.09.2006 noch benötigen.
Beste Grüße
David Fischer-Kerli

Von: info@telekom.de
Datum: 24 Oct 2007 18:32:05
An: fischer@uni-hd.de
Betreff: T-Com, Festnetz, T-DSL (tco-********) - Zwischeninformation - Zwischeninformation


Sehr geehrter Herr Fischer-Kerli,
vielen Dank für Ihre E-Mail.
Bitte entschuldigen Sie, dass Sie bislang noch keine Antwort erhalten haben. Wir haben Ihr Anliegen an die für Sie zuständige Kundenniederlassung weiter geleitet.
Wir benötigen für Ihr Anliegen noch etwas Zeit. Haben Sie bitte noch etwas Geduld.
Bei Rückfragen per E-Mail geben Sie bitte unser Zeichen: tco-******** mit an.
Mit freundlichen Grüßen
Ihre Deutsche Telekom

... wird nächstes Jahr fortgesetzt ...

Update 26.10.: ... oder auch nicht. Heute! einen Anruf!! von der Telekom bekommen, und zwar nicht!!! wie üblich, um mir einen neuen/alten Tarif aufzuschwatzen, sondern offenbar von der "zuständigen Kundenniederlassung", deren Kundenniederlasser zwar sehr freundlich war, aber auch überhaupt keine Antwort auf meine Frage wußte. Sein Rat: den technischen Kundendienst anrufen; das Mitschreiben der Nummer habe ich allerdings gleich nach "01805..." bleiben lassen. Das Geld ist mir der Spaß nicht auch noch wert, zumal das Leben meine Frage längst beantwortet hat: Ja, es geht, das Unirechenzentrum über Analog-Modem anzurufen, wenn man an DSL hängt, und es kostet ein Heidengeld, wie ich jeweils meiner Telefonrechnung (Einzelverbindungsnachweis) entnehmen kann. Irgendjemand bei der Telekom scheint also durchaus zu wissen, was er für diese Leistung berechnen will. Aber diese Sorte Wissen teilt man offenbar ungern mit anderen.

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22.10.07

Hilft doch alles nichts

Oder?

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15.10.07

My idea of fun

Der Gesetzentwurf von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) zum Einsatz jugendlicher Testkäufer gegen den illegalen Verkauf von Alkohol, Zigaretten und Gewaltvideos wird auf Eis gelegt. ... Vereinzelt fand die Bundesfamilienministerin für ihren Vorstoß auch vorsichtige Fürsprecher. Die Drogenbeauftragte Sabine Bätzing (SPD) ... Nicht weiterlesen! Weggehen! Rausgehen! Schönes Wetter!

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8.10.07

Ein Schelm, wer Arges usw.

Ein bißchen angreifbar macht sich die Frankfurter Rundschau mit der Farbwahl in ihrer Online-"Wahlbörse" schon. Das mit den schwarzen Balken hatten wir doch gerade erst.

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4.10.07

Der Herr gibt, der Herr nimmt

"Nach einem Schlaganfall lassen sich bleibende Hirnschäden nur dann vermeiden, wenn innerhalb weniger Studen ein Wirkstoff verabreicht wird, der Blutgerinnsel auflöst. Dieses Zeitfenster könnte bis zu 24 Stunden lang offenstehen, wenn man Patienten mit dem Antibiotikum Minocyclin behandelt (...). 'Die Verbesserung war bereits eine Woche nach einem Schlaganfall erkennbar', so Yair Lampl von der Universität Tel Aviv. Er verabreichte Patienten nach einem Schlaganfall fünf Tage lang entweder Minocyclin oder ein Placebo. Nach drei Monaten waren in der Placebogruppe Schäden wie eine beeinträchtigte Sprachfähigkeit viermal stärker ausgeprägt als bei den mit Minocyclin Behandelten." (FR 04.10.2007:14)

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